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 Bienenschutz ist unsere Aufgabe. Mach auch Du mit!


Hier kannst Du die Entwicklungsfortschritte der Patenvölker und deren Ableger mit verfolgen. Dies wird durch Bild und Bericht monatlich dokumentiert.



MAI

Der Monat Mai, war überwiegend zu kalt und verregnet.Viel gesammelter Nektar der mit dem Anfang der Rapsblüte gesammelt wurde, ist als Energiespender in den kalten Tagen von den Bienen wieder zum Teil verbraucht worden.So ist es halt, Hauptsache die Bienen sind gesund!

Ganz so schlimm wird es allerdings nicht werden denn es gibt noch genügend Honig der jetzt Bald geerntet wird.

Es blüht auch schön der Weissdorn und Bienen schwärmen.Auf einen der Mai Bilder könnt Ihr einen Imker beim Schwarm einfangen sehen.

Auf den letzten Bildern seht Ihr den Tag beim Anbauen der Bienenweide und das seit Jahren umbewirtschaftete Areal von 3 Hektar mit Raps.Standort :  Lunau`s Hofcafe in Kabelhorst bei Lensahn.





März

Der Monat März fängt im Gegensatz zu Mitte Februar etwas bescheiden an. Mitte Februar waren die Bienen bei schönen Sonnenstunden unterwegs um Pollen zu sammeln.Die Haselnuss bot dafür ein reichliches Gedeck an.

Die Auswinterung der Bienen ist noch nicht ganz überstanden, allerdings kann man schon einige Erfolge der Einwinterung im Vorjahr erkennen.Die Futtervorräte sind noch soweit gut wie ich es bei wöchentlicher Kontrolle feststellen konnte.Die Futtervorräte werden bis zum Nektarangebot und Flugwetter stets wöchentlich kontrolliert um im Bedarfsfall mit Notfutter eingreifen zu können.Um die Bienenstock Deckel jetzt nicht unnötig zu öffnen und die Bienen zu stören, wird das Gewicht anhand des leichten anheben per Hand eingeschätzt.Den Bienentrieb im Stock hören wir mit einem Stethoskop am Stock ab.Bei Ungewöhnlichkeiten müssen die Deckel aufgemacht werden, allerdings verbirgt sich darunter eine weitere Folie die beim öffnen die Wärme nicht aus dem Stock lässt.Einige Bienen fliegen allerdings auch bei momentanen 6 Grad Celsius und landen ab und zu auch mal im Nacken des Menschen ( hier bei Imkerjunge Les Paul) um sich zu wärmen.

Dezember

Das Jahr ist fast vorbei und Weihnachten steht vor der Tür.Die Bienen sind nach wie vor im Bienenstock, den sie durch die Temperaturen unter 12 Grad C° nicht verlassen.Die Oxalsäure Behandlung steht noch auf dem Plan, da diese Varroa Behandlung noch im Altjahr durchgeführt sein muss! Wir hoffen jetzt aber noch auf tiefere Temperaturen,da die Oxalsäure sonst zu schnell verdampfen würde und Ihre Wirkung nur kurzzeitig währe.Zudem muss die Königin aus der Brut sein, denn die Oxalsäure wirkt nicht in verdeckelte Brutzellen.

Wir sind allerdings optimistisch, und werden definitiv unabhängig der Aussentemperatur kurz vor Jahresende die Varroa Behandlung durchführen und abschliessen. Ein weiteres Bild können wir uns an dieser Stelle sparen, da sich der Anblick der Bienenstöcke seit November nicht verändert hat und der Schnee ebenfalls auf sich warten lässt.


November

 

Der November ist recht mild.Dieses kann sich positiv für noch bestehende Brut auswirken,zudem eine Nachfütterung derzeit durch die milden Temperaturen unterstützt werden.Kritisch wird es wenn man den Anschluss verliert,und die Bienen jetzt zu viel Winterfutter verbrauchen und es zum nachfüttern schlagartig zu kalt wird.Man darf ja nicht vergessen,dass ein Futter zu 40% Wasser besteht,und es noch durch die Bienen eingetrocknet werden muss,da es sonst nicht haltbar ist und gähren kann.Der Varroabefall ist so weit meiner Kontrolle eingedämmt,und ich kann ganz normal die Abschließende Dezember Behandlung mit Oxalsäure planen.Bei den noch milderen Temperaturen im November sind einige Bienen weiterhin auf Sammelflug unterwegs,aber hier muss man jetzt auch darauf aufpassen,dass nicht zuviel Nektar mit Melizitose eingetragen wird.Melizitosehonig auch zu recht Betonhonig genannt,würde den Bienen wichtigen einlagerungsplatz für Futter rauben,allerdings können die Bienen den Melizitose Zuckerhaltigen Honig nicht verzehren.

Die letzten Sommerbienen die noch unterwegs sind,haben Ihr Lebenszyklus erreicht,und sterben auf natürliche Weise.Das Bienennest wird kleiner und es bleiben die Winterbienen( die nächsten Frühjahresbienen) im Stock übrig und bilden die sogenannte Wintertraube.

 

 

Oktober 

Der Monat in dem es meistens wieder schöne Sonnenstunden gibt trotz langsamen Sommerabschied gefühlt schon im September. brrrrr..

Die Bienen sind unterwegs und sammeln Pollen für die Winterbrut. Pollenhöschen am Flugloch, gibt mir Gewissheit, dass im Volk alles ok. ist.Die Königin ist wohl auf und es gibt Brut. Die Bienen werden nochmals auf Wintergewicht geprüft, um auch sicherzugehen, dass die Futtervorräte für den kalten Winter ausreichend sind. Da die Bienen durch mehrere letzte schöne Tage noch unterwegs waren, und eifrig Futter sammelten, kann ich trotzdem auch noch zufüttern um das Gewicht für das Winterfutter zu gewährleisten. Im Oktober wird endgültig für den Winter aufgefüttert und dann die Futterzargen abgenommen. Glücklicherweise macht auch das Wetter mit.

Hier stehen die Völker an der angebauten Zwischenfrucht eines Landwirts, direkt am Phacelia Anbau, um sich mit Pollen für den Winter zu versorgen. Die letzten Sommerbienen sammeln diese ein.